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son paar geschichten...








**10 kleine Kifferlein**

10 kleine kifferlein, die rauchten einen joint. einen hat es umgehaun, jetz sind sie noch zu neunt.
9 kleine kifferlein, die gaben mal nicht acht. einen hat der zug erwischt, da waren`s nur noch acht.
8 kleine kifferlein, die kifften übertrieben. einer kriegt nen schlaganfall, jetz gibt es nur noch sieben.
7 kleine kifferlein, die trafen bohlens ex. verona beugte sich nach vorn, da waren`s nur noch sechs.
6 kleine kifferlein, die wurden mal geimpft. einer nahm nen schuss zuviel, jetz sin se noch zu fünft.
5 kleine kifferlein, die trafen einen stier. einer war rot angezogen, da waren`s nur noch vier.
4 kleine kifferlein, die fuhren zur türkei. einer traf nen mafiaboss, jetzt sind sie nur noch drei.
3 kleine kifferlein, die gingen mal aufs klo. einer wurde runtergespült, jetzt gibt es nur noch zwo.
2 kleine kifferlein, die tafen mal die queen. einer kriegt den ritterschlag, das andre wurde clean.
das letzte kleine kifferlein, nennt sich heute bin laden. er kifft bis ihn george bush entdeckt, dann geht`s ihm an den kragen.












**Die Insel**

vor langer langer zeit existierte eine insel auf der alle gefühle der menschen lebten: die gute laune die traurigkeit das wissen...und so wie alle anderen gefühle auch die liebe. eines tages wurde den gefühlen mitgeteilt dass die insel sinken würde. also bereiteten alle ihre schiffe vor und verliesen die insel. nur die liebe wollte bis zum letzten augenblick warten. bevor die insel sank bat die liebe um hilfe. der reichtum fuhr auf einem luxuriösen schiff an der liebe vorbei. sie fragte: "reichtum kannst du mich mitnehmen?" "nein ich kann nicht. auf meinem schiff habe ich viel gold und silber. da ist kein platz für dich." also fragte die liebe den stolz der auf einem wunderbaren schiff vorbeikam: "stolz ich bitte dich kannst du mich mitnehmen?" "liebe ich kann dich nicht mitnehmen..." antwortete der stolz, "hier ist alles perfekt. du könntest mein schiff beschädigen." also fragte die liebe die traurigkeit die an ihr vorbeiging: "traurigkeit bitte nimm mich mit." "oh liebe" sagte die traurigkeit, "ich bin so traurig dass ich allein bleiben muss." auch die gute laune ging an der liebe vorbei aber sie war so zufrieden dass sie nicht hörte dass die liebe sie rief. plötzlich sagte eine stimme:"komm liebe ich nehm dich mit." es war ein alter der sprach. die liebe war so dankbar und so glücklich dass sie vergaß den alten nach seinem namen zu fragen. als sie an land kamen ging der alte fort. die liebe bemerkte dass sie ihm viel schuldete und fragte das wissen: "wissen kannst du mir sagen wer mir geholfen hat?" "es war die zeit." antwortete das wissen. "die zeit?" fragte die liebe, "warum hat mir die zeit geholfen?" und das wissen antwortete: "weil nur die zeit versteht wie wichtig die liebe im leben ist."










*eines nachts hatte ich einen traum**

ich ging am meer entlang mit meinem herrn. vor dem dunklen nachthimmel erstrahlen streiflichtern gleich bilder aus meinem leben. und jedesmal sah ich zwei sandspuren im sand meine eigene und die meines herrn. als das letzte bild an meinen augen vorübergezogen war blickte ich zurück. ich erschrak als ich entdeckte dass an vielen stellen meines lebensweges nur eine spur zu sehen war. und das waren gerade die schwersten zeiten meines lebens. besorgt fragte ichd en herrn: herr als ich anfing dir nachzufolgen da hast du mir versprochen auf allen wegen bei mir zus ein. aber jetzt entdecke ich dass in den schwersten zeiten meines lebens nur eine spur im sand zu sehen ist. warum hast du mich allein gelassen als ich dich am meisten brauchte? da antwortete er: mein liebes kind ich liebe dich und werde dich nie allein lassen erst recht nicht in nöten und schwierigkeiten. dort wo du nur eine stelle im sand gesehen hast da habe ich dich getragen.










**Chatliebe - Tod vor dem PC**

Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer wenn sie nach hause kam setzte sie sich an den PC und wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte. Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so. Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete, was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich sich in einem Chat zu verlieben doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen. Es vergingen einige Tage Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran es ihm zu gestehen aber sie schaffte es nie Doch dann kam der Tag an dem sie beschloss, es ihm zu sagen. Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit. Doch heute nicht. Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-mails nachzulesen. Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm. Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben lies. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht... Sie machte die Mail auf... Na du! Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen. In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich dich jetzt auch in ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst. Sie konntte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie dornen die sich in sie hineinfrassen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut,aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen... Sie wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie. Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin? Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen. Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.... Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als sie sie per Zufall gefunden hatte. Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten...Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weisse Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch. Wie lange sie da sass und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein. Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich... Das Herz wurde immer langsamer alles schlief ein. Für immer Man fand sie am nächsten Morgen.Tot vor dem PC in der Hand das leere Röhrchen.Und auf dem Bildschrim eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben Darin stand: hallo! Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben.Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun… Denn ich liebe dich












**warum nur mami?
tod einer unschuldigen**


ich ging zu einer party, mami, und ich dachte an deine worte. du hattest mich gebeten keinen alkohol zu trinken, und so trank ich keinen alkohol. ich fühlte mich ganz stolz, mami, genauso wie du es vorhergesagt hattest. ich habe vor dem fahren nichts getrunken, mami, auch wenn die anderen sich makierten. ich weiß das es richtig war, mami, und das du immer recht hast. die party geht langsam zu ende, mami, und alle fahren weg. als ich in mein auto stieg, mami wusste ich, dass ich heil nach hause kommen würde: aufgrund deiner erziehung – so verantwortungsvoll und fein. ich fuhr langsam an, mami, und ich bog in die straße ein. aber der andere fahrer sah mich nicht, und sein wagen traf mich mit voller wucht. als ich auf dem bürgersteig lag, mami, hörte ich den polizisten sagen, der andere sei betrunken gewesen. und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss. ich liege hier im sterben, mami, ach bitte komm doch schnell. wie konnte mir das passieren? mein leben zerplatzt wie ein luftballon. ringsherum ist alles voll blut, mami, das meiste ist von mir. ich höre den arzt sagen, mami, dass es keine hilfe mehr für mich gibt. ich wollte dir nur sagen, mami, ich schwöre ich habe wirklich nichts getrunken. es waren die anderen, mami, die haben einfach nicht nachgedacht. er war warscheinlich auf der gleichen party wie ich, mami. der einzige unterschied ist nur: er hat getrunken und ich werde sterben! warum trinken die menschen, mami? es kann das ganze leben ruinieren ich habe jetzt so starke schmerzen, mami, wie messerstiche scharf. der mann der mich angefahren hat, mami, läuft herum und ich liege hier im sterben. er guckt nur dumm. sag meinem bruder, dass er nicht weinen soll, mami. und papi soll tapfer sein. und wenn ich dann im himmel bin, mami, schreibt „papi`s mädchen“ auf meinen grabstein. jemand hätte es ihm sagen sollen, mami, nicht trinken und dann fahren. wenn ihm das jemand gesagt hätte, mami, dann würde ich jetzt noch leben. mein atem wird kürzer, mami, ich habe große angst. bitte weine nicht um mich, mami. du warst immer da, wenn ich dich brauchte. ich habe nur noch eine letzte frage, mami, bevor ich von hier fort gehe. ich habe nichts getrunken vor dem fahren, warum bin ich diejenige, die sterben muss?






















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